Albquell Bräuhaus - die
Geschichte eines Familienbetriebes

Um die Wende zum 20. Jahrhundert gab es in Trochtelfingen noch fünf Brauereien. Heute ist die Albquell Brauerei das einzige Unternehmen, das die Trochtelfinger Brau-Tradition fortführt und erhält. Das »Bräuhaus« ist in fünfter Generation im Besitz der Familie Auberger-Schmid, die die Brauerei einst um 1851 von Josef Stroppel erwarb. Der damalige Verkäufer, Januar Meyer, war Braumeister und Wirt im Trochtelfinger »Hirsch«. Die Brauerei gab es also schon vor 1850, als Trochtelfingen noch hohenzollerische Oberamtsstadt war.

»Sudhaus« und »Bierkeller« am Kressenberg wurden vor der Brauerei-Ära Stroppel-Schmid errichtet. Ende der 50er Jahre verlegte Franz Auberger den Bierlagerkeller vom Kressenberg zum Brauereigelände Lindenplatz, so dass die Bierproduktion dort dann vereinigt war.

Erst 1930 kam erstmals eine Kältemaschine zum Einsatz, um das frisch gebraute Bier kühl lagern zu können. Früher holte man sich das Eis aus einem Eisweiher an der Markungsgrenze zu Mägerkingen - heute ist daraus ein Biotop geworden. Das Natureis deckte damals den ganzen Jahresbedarf.
Und hier gibt es mehr zur Geschichte des Bieres.